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Kalkofen


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Kalkofen


KALKOFEN Riesling

Steil, steinig & heiß. Der Kalkofen macht seinem Namen alle Ehre. Die Hitze ist teilweise unerträglich und helle Einsprengsel finden sich tatsächlich in beträchtlichen Mengen. Aber nicht nur die klimatischen und geologischen Voraussetzungen sind grenzwertig. Auch sonst zeigt sich die Lage anspruchsvoll für Mensch und Rebstock. In unseren Weingarten im Kalkofen gelangt man lediglich über Stufen. Die Parzellen sind eng und liefern gerade mal Platz für zwei Rebreihen. Bewässerung gibt es keine. Minimale Humusauflage lässt die Rieslingstöcke teils direkt auf blanken Fels treffen. Und Riesling ist es im Kalkofen fast immer. Anders als Veltliner kann Riesling mit den extrem Bedingungen nicht nur bestens umgehen, er schafft es auch die Essenz des Ortes im Wein adäquat wiederzugeben.

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Brandstatt


Brandstatt


BRANDSTATT Grüner Veltliner

Tiefgründig und humusreich – zumindest an den flacher abfallenden, sich nur mehr leicht neigenden Hängen am westlichen Ende der Großlage. Die Brandstatt hat zwei Gesichter, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Das eine ist stark Riesling-geprägt, ist karg, von Fels geprägt, von Steinmauern gehalten und einzig durch einen Graben von der Bruck getrennt. Das andere fällt in Wellen und sanften Konturen in Richtung Talboden ab und basiert auf fruchtbaren und nährstoffreichen Böden. Dort steht unser Veltliner: wer vermutet, dass es sich dabei um leicht zu bearbeitende Parzellen handelt, liegt allerdings falsch. Die Weingärten liegen an einem von der Abendsonne beschienenen Bergrücken und sind mit dem Traktor (den wir ohnehin nicht haben) nicht zugänglich. Wir bearbeiten folglich die komplette Fläche per Hand: 50-Jahre alte Rebstöcke, deren enormes Potenzial und eigenständigen Charakter wir sukzessive offenlegen wollen.

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Trenning


Trenning


TRENNING Riesling

Der Trenning schließt die Wachau monumental zum Waldviertel hin ab und trägt auch schon Züge der nördlich angrenzenden Region. Er ist höher als jede andere Wachauer Riede. Seine Weingärten ziehen sich auf bis zu 550 Meter hoch und auch seine Böden sind einmalige und einzigartige Mosaiksteine im geologischen Spektrum der Wachau: zum allgegenwärtigen Gneis gesellt sich Graphit dazu, ein wenig Kalk ergänzt. Der Trenning schaut in Richtung Süden. Würde er das nicht tun, gäbe es auf ihm keinen Weinbau. Das Wetter kann rau, kalt und windig sein, ist dabei aber doch relativ trocken. Die Bewirtschaftung wird per Hand und ohne Traktor erledigt . Allesamt Faktoren, die den Trenning zur größten Herausforderung in unserem Riedenquartett macht. Und doch auch – warum es nicht einfach sagen – zu unserer Lieblingslage. Wir glauben an sein Potenzial, auch wenn es bis zum heutigen Tag noch keine entsprechenden Vergleiche gibt. Und wir glauben daran, dass einzig und allein Riesling die Geschichte des Trennings auf den Punkt bringen kann. 

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Schön


Schön


SCHÖN Grüner Veltliner

Mit der Riede gegenüber von Viessling hat alles begonnen. 2013 kauften wird dort unseren ersten, kleinen Weingarten. Acht völlig verwachsene und verwilderte Terrassen, die über 10 Jahre nicht mehr bewirtschaftet worden waren. Nachdem wir sie von Sträuchern und Bäumen befreit und 120 qm Steinmauern wieder aufgebaut hatten, bestockten wir sie 2014 mit einer Auswahl verschiedenster lokaler Veltliner-Selektionen, allesamt von Wachauer Winzern. Die Böden in der Schön basieren auf dunklem Schiefer und Paragneis, sind tiefgründig und bestens für Veltliner geeignet. Wie alle unsere anderen Lagen werden auch die Parzellen der Schön ausnahmslos manuell gepflegt und lediglich mit Schwefel und Kupfer, Kompost, biodynamischen Präparaten und Tees bewirtschaftet. Die erste Lese wird im Herbst 2017 stattfinden.

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Grabenwerk


Grabenwerk


GRABENWERK Grüner Veltliner und Riesling

Die Grabenwerke sind erste territoriale Interpretationen, der Versuch das ganze Tal und seine Eigenheiten in vorerst einem, ab 2018 in zwei Weinen wiederzugeben. Die detaillierte Fokussierung auf die Einzellage weicht dabei dem Blick auf größere Einheiten, auf das, was den Spitzer Graben in seiner Gesamtheit ausmacht – auf seine Kühle, seine steilen Terrassen und kargen Böden, die letztlich Aromen und Strukturen betonen, die sich ganz deutlich von denen der Donauwachau unterscheiden: Würze, Geradlinigkeit und Straffheit vereinen sich darin mit Tannennadel- und Waldbodennoten. Fruchtaromen unterstützen, doch drängen sie nie in den Vordergrund. Die beiden Grabenwerke setzen sich aus Vorlesen und den Trauben junger Weingärten zusammen. Im Fall des Veltliners kommen zudem Trauben aus sehr alten Weingärten hinzu, in denen eigentlich Riesling den Ton angibt: drei Terrassen mit 50-jährigen Stöcken im Kalkofen und ein paar Parzellen am Trenning mit 20-jährigen Reben sorgen für eine zusätzliche Dimension.

Die Arbeit im Weingarten und die Verarbeitung im Keller ist exakt dieselbe wie bei unseren Einzellagenvinifikationen.  

 

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Wachauwerk


Wachauwerk


WACHAUWERK Grüner Veltliner

Wir schauen aus dem Spitzer Graben hinaus. Hinüber zum entgegengesetzten Ende der Wachau, nach Mautern. Von dort bekommen wir die Veltlinertrauben eines Freundes, der seinen alten Weingarten genauso bearbeitet und pflegt wie wir das auch im Graben tun: behutsam und  mit viel Handarbeit. Wir keltern daraus einen Wein, der einen Gegenentwurf zum  GRABENWERK darstellt. Weicher, brotiger und wärmer erzählt er die Geschichte seines Terroirs, das von tiefgründigen und humusreichen Böden und pannonischem Klima geprägt ist. Gerade einmal 20 Kilometer von unseren eigenen Weingärten im Spitzer Graben entfernt, repräsentiert er eine ganze andere Wachau. 

Das WACHAUWERK bietet den Einstieg in unsere Veltlinerwelt, wird aber nach den gleichen Prinzipien vinifiziert wie unsere großen Lagenweine. Im Detail bedeutet das: Ganztraubenpressung, spontane Vergärung, keine Schönung und keine Filtration.

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Rohstoff


Rohstoff


ROHSTOFF Weine

Unter dieser Bezeichnung wird es immer wieder Weine geben, die unser klassisches Sortiment sprengen. Weine ohne Tabus. Wilde, mutige Weine, die gegenwärtigen Vinifikationskonventionen zuwiderlaufen, Grenzbereiche ausloten und gelegentlich auch überschreiten. Weine aus Rebsorten, die sich neben und zwischen unseren Veltlinern und Rieslingen befinden und deren Facetten wir offenlegen wollen. 

2017 - Rohstoff I: Definitiv eine Unikat, da die Neuburger-Stöcke mittlerweile einem neuen Rieslingweingarten gewichen sind. Spät aber absolut gesund gelesen. 2/3 der Trauben wurden ganztraubengepresst, der Rest händisch entrappt, zum Most hinzugegeben und mit ihm vergoren. Ausgebaut in einem gebrauchten  Holzfass ist der Rohstoff I gewichtig und profund, kompakt und saftig. Ein Wein, der der Zukunft gelassen ins Auge blickt.

2017 - Rohstoff II: Die Wachau war nie ausschließlich weiß. Selbst als die Winter im Graben noch richtig kalt und die Sommer nicht viel wärmer waren, setzte man auch Rotweinstöcke in die Terrassen. In unserem Teil der Riede Brandstatt stehen beispielsweise 50-Jahre alte St.Laurent Reben, die Basis für unseren Rosé. Langsam aber ohne Standzeit abgepresst liegt die Betonung auf subtilen Nuancen: die Farbe ist hellrosa, die Aromen erdig, kräutrig und rotbeerig.